Romain Moes  Fri Feb 17 10:06:46 2006 Date
Message Den Hybridtram (=Train-Tram) dürfen wir wohl endlich vergessen, nachdem die CFL Sicherheits- und vor allem Kapazitätsprobleme auf dem bestehenden Eisenbahnnetz angemeldet hat.

Die städtische Straßenbahn kann zur Verteilung der Verkehrsströme im Stadtbereich nach gründlicher Analyse des Bedarfs dort eingeplant werden, wo Buslinien nicht ausreichen. Vorbedingung ist sicherlich, ob genügend Verkehrsfläche vorhanden ist, damit die Straßenbahn auf eigener Spur verkehren kann. Andernfalls würde man nur die Busse und den Individualverkehr behindern, ohne dass sich ein Gewinn an Kapazität und Schnelligkeit gegenüber dem Busbetrieb erzielen ließe.

Doppelgelenkige Trolleybusse haben ein größeres Fassungsvermögen als normale Busse, jedoch dürfen die Kurven nicht zu eng sein, sonst geht die Wendigkeit verloren. Auf die Verkehrsfläche bezogen, ergibt sich im Stand, was meistens ausschlaggebend ist, kaum ein Kapazitätsgewinn gegenüber kleineren Bussen, höchstens eine Einsparung an Fahrern. Das gleiche gilt übrigens auch für längere Straßenbahnen.

Der „Autotram“ ist noch in der Entwicklung. Technisch ist er den Doppelgelenkbussen überlegen, da eine elektronische Steuerung der einzelnen Fahrzeugachsen dafür sorgt, dass er in der Spur der Vorderräder bleibt. Nach dem jetzigen Stand ist er aber kaum länger als ein Doppelgelenkbus. Auf die Zahl der beförderten Passagiere bezogen ist der „Autotram“ also bei weitem keine Alternative zur „Tunnellösung“, falls damit der RER oder die S-Bahn im Eisenbahntunnel gemeint sein soll.



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